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Koons, eine Plastik – und was hat das mit Product Placement zu tun?

In Paris gärt es zurzeit in der Kunstszene. Jeff Koons schenkte der Stadt ein Denkmal, das an die Terroranschläge vom November 2015 erinnern sollte. „Bouquet of Tulips“ wird ca. 12 Meter hoch sein und soll am Palais de Tokyo stehen. Man kann zu dem Künstler und dem Projekt stehen, wie man will. Der Protest gegen die Plastik ist ebenso verständlich wie die Verteidigung durch den Künstler selbst. Aus Sicht des Verbandes stellt sich aber die Frage, was das ganze Thema mit Product Placement zu tun haben soll, wie es die Kritiker nahe legen – und damit gleichzeitig auch die entsprechenden Google Alerts. Die Geschichte ist einmal mehr Beweis dafür, wie unbedarft mit dem Begriff des Product Placement umgegangen wird. Das der Künstler mit dem Geschenk immer auch Werbung in eigener Sache macht, ist in Ordnung. Dies dürfte aber auch für jeden Künstler oder Architekten gelten, der im öffentlichen Raum wirkt. Dass es sich aber nicht um Product Placement handelt, weil hier der mediale Bezug fehlt, sollte aber den Kritikern bewusst sein.

Koons, eine Plastik – und was hat das mit Product Placement zu tun?
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